2024 haben wir Wuppertal mit unseren barrierearmen Spezialfahrrädern an die weltweite Initiative „Radeln ohne Alter“ angeschlossen, die in über hundert deutschen Kommunen mobilitätseingeschränkten Menschen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch kostenlose Spazierfahrten ermöglicht.
Wir engagieren uns mit dieser internationalen Bewegung für das ‚Recht auf Wind in den Haaren in jedem Alter‘ und gegen die Vereinsamung und soziale Isolation älterer Menschen. Aber auch unabhängig von ihrem Lebensalter fahren wir Menschen mit Behinderungen und Mobilitätseinschränkungen kostenlos in unseren Rädern spazieren – deshalb heißt unser Angebot in Wuppertal „Radeln für alle“.
Sie sind mobilitätseingeschränkt und möchten als Privatperson eine Spazierfahrt unternehmen?
Wunderbar! Melden Sie sich gerne unter 2451924, hinterlassen ggf. eine Rückrufbitte oder schreiben eine Mail an radeln@nachbarschaftsheim-wuppertal.de Wir melden uns schnellstmöglich zurück und sprechen mit Ihnen einen Termin, die gewünschte Route und den Startpunkt Ihrer Fahrt ab.
Der Fußtritt vor der gepolsterten Sitzbank in unseren Rikschas ist absenkbar. Gurt und Querbügel sorgen für Halt und Ihre Sicherheit, eine warme Decke und ein Stockhalter stehen Ihnen bei Bedarf zur Verfügung. Lassen Sie sich gerne von einer Person Ihrer Wahl begleiten.
Neben unseren Rikschas gibt es auch die Möglichkeit kostenloser Spazierfahrten mit unserem Paralleltandem: Hier können Sie, begleitet von einem ehrenamtlichen Fahrer, selbst in die Pedale treten, sitzen sicher auf einem Schalensitz.
Unser Rollstuhlrad ermöglicht Menschen in ihrem eigenen Rollstuhl mit uns über die Nordbahntrasse zu rauschen oder die Murals in der Talachse zu entdecken.
Wir hoffen, dass Sie den Wind in Ihren Haaren genießen, Ihnen Ihre Radfahrt ein besonderes Erlebnis und Teilhabe am Stadtleben ermöglicht und Sie neue oder vertraute Ecken von Wuppertal (wieder)entdecken. Sie sind herzlich willkommen!
Als Einrichtung der Alten- oder Behindertenhilfe möchten Sie Ihren Gästen Rikschafahrten ermöglichen?
Gerne! Verschiedene Wohnheime, Wohngruppen, Hospiz und andere Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe in Wuppertal kooperieren mit uns und ermöglichen ihren Gästen mit unserem Angebot kostenlose Fahrten mit unseren barrierearmen Fahrradrikschas.
In der Regel als wöchentlicher Jour fixe fahren wir unter anderem für Altenzentrum Wuppertaler Hof, Städtisches Altenheim am Diek, Diakonisches Altenzentrum Wichlinghausen, Städtisches Altenheim Herichhauser Straße, Residenz Revita, Seniorenstift festina lente, Sonnenhaus Wuppertal, Seniorenresidenz Laurentiusplatz, Lutherstift Seniorenzentrum, Johanniter-Stift, Hospiz am Dönberg, Talpflege GmbH Wohngemeinschaften, Lebenshilfe Wuppertal, Pflege- und Betreuungszentrum Hofaue, Dr. Heinrich-Feuchter Stiftung, Libento Seniorenresidenz, GESBE Pflege- und Betreuungszentrum, Hospiz Haus Luise, Städtisches Altenheim Hölkesöhde, Agaplesion Bethesda Seniorenzentrum, Evangelische Pflege Diakonie Vohwinkel und andere Häuser.
Kontaktieren Sie uns gerne – Sie sind herzlich willkommen!
Sie interessieren sich für ein Ehrenamt als Rikschafahrer*in?
Wunderbar! Wir ermöglichen kommunikativen, fahrradaffinen Menschen ein besonderes Engagements, das wuppertalweit vom Nachbarschaftsheim aus organisiert wird. Alle Fahrer*innen werden sorgfältig geschult und fortlaufend in ihrem Ehrenamt begleitet. Unser Team wächst und wir freuen uns jederzeit über weitere Unterstützung. Der zeitliche Umfang dieses ehrenamtlichen Engagements ist individuell gestaltbar.
Herzlichen Dank für vielfältige Unterstützung!
Unsere Spezialräder kosten je nach Modell zwischen 16.000 und 20.000 Euro. Als gemeinnütziger Verein und sozialer Träger ist das Nachbarschaftsheim bei der Umsetzung von Radeln für alle auf Fördermittel, Spenden und partnerschaftliche Unterstützung angewiesen. Mittlerweile konnten wir zehn Spezialräder an sechs dezentralen Standorten in Wuppertal etablieren, um mobilitätseingeschränkte Menschen in allen Quartieren zu erreichen:
Umfassendes persönliches Engagement der Mitglieder des Lions Club Wuppertal Bergischer Löwe und finanzielle Unterstützung durch diesen engagierten Serviceclub ermöglichen es uns, seit Juni 2024 tägliche Rikschafahrten anzubieten.
Mit Hilfe der Stadt Wuppertal und Fördermitteln aus dem Programm ‚Gemeinsam im Quartier‘ haben wir Ende 2023 über Supercargo die erste Rikscha angeschafft, die wir freundlicherweise zunächst in der Rathausgalerie aus- und unterstellen durften. Dank freundlicher Unterstützung der Jackstädt Stiftung konnten wir die Rikscha dann ab Mai 2024 in einer Fahrradgarage in unmittelbarer Nähe unseres barrierefreien Seniorenforums am Platz der Republik unterbringen.
Im Laufe der ersten Saison konnten wir die Anschaffung weiterer Spezialräder, u. a. auch für neue, dezentrale Standorte im Wuppertaler Stadtgebiet initiieren:
Eine Förderung der Aktion Mensch ermöglichte uns die Anschaffung eines dreirädrigen Paralleltandems, das Fahrgästen mit Behinderung eine aktive Rolle am Fahrtgeschehen ermöglicht.
In Wichlinghausen/Oberbarmen vertritt ein 21-köpfiger Verfügungsfond-Beirat Institutionen im Quartier und beschloss im November einstimmig die Anschaffung einer Stadtteilrikscha, gefördert durch das Programm Sozialer Zusammenhalt. Die Feuerstack Mehrgenerationenhaus GmbH und Co. KG spendet einen trassennahen und quartierszentralen Unterstand auf dem Gelände ihres Wohn- und Pflegeheims Sonnenhaus an der Breslauer Straße. Wichlinghausen ist somit unser zweiter Rikschastandort.
Der Betrieb der Alten- und Pflegeheime der Stadt ermöglicht die Unterbringung einer Cronenberger Stadtteilrikscha auf dem Gelände des dortigen städtischen Altenheims. Finanziert wird die Cronenberg-Rikscha durch Mittel der Bezirksvertretung, sowie ergänzende Spenden des Cronenberger Heimat- und Bürgervereins bzw. des Vereins Cronenberger Werkzeugkiste e.V. Die Knipex-Werk C. Gustav Putsch KG übernimmt die Folgekostendeckung für fünf Jahre. Herzlichen Dank!
Ein weiteres Spezialrad konnten wir mit Hilfe einer privaten Spende von glücklichen Fahrgästen anschaffen.
Unser erstes Rollstuhlfahrrad und eine besonders bergtaugliche Rikscha ermöglichte uns 2025 freundlicherweise die Dr. Werner Jackstädt-Stiftung.
Die Stadtteilrikscha Vohwinkel wurde 2026 möglich gemacht auf wunderbare Initiative von (M)Eine Stunde für Wuppertal und finanziert durch den Rotary Club Wuppertal-Haspel, den Christlichen Hospizdienst im Wuppertaler Westen e.V., die MPF-Gemeinschaftsstiftung und die Stadt Wuppertal im Rahmen des Förderprogramms Gemeinsam im Quartier.
Die Stadtteilrikscha Nordhöhen wurde gemeinschaftlich ermöglicht durch den Förderverein der Dr. Heinrich Feuchter-Stiftung, die Initiative Dönberg hilft!, die Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg, den Bürgerverein Eckbusch-Katernberg e.V. und die Stadt Wuppertal im Rahmen des Förderprogramms Gemeinsam im Quartier.
Um dieses Angebot weiterhin zu koordinieren und anfallende Kosten für Versicherungen, Strom, Reparaturen, Wartung, Schulungen u. ä. decken zu können, ist das Nachbarschaftsheim als gemeinnütziger Verein auf Spenden angewiesen. Spenden sammeln wir auch, um weitere Räder dezentral im Wuppertaler Stadtgebiet stationieren zu können und perspektivisch mobilitätseingeschränkte Menschen in allen Wuppertaler Quartieren zu erreichen.
Helfen Sie uns, Radeln für alle in Wuppertal zu erweitern – Ihre zweckgebundene Spende mit dem Vermerk „Radeln“ fließt zu 100% in dieses Angebot.
Herzlichen Dank für jede Unterstützung!
WZ_14.03.2024_Ab Mai kann man mit der Rikscha Wuppertal entdecken
WZ_31.07.2024_Mit der Grinse-Maschine durch Wuppertal
Eine Rikscha-Fahrt durch Wuppertal ǀ Meldungen ǀ Schwesternschaft Wuppertal e.V.
Rikscha erhält neues Zuhause: Weiterer Standort des Projekts „Radeln für alle“ eröffnet
njuuz – „Gamechanger“: Mehr Mobilität dank Rollstuhl-Fahrrad
Stadtteil-Rikscha Nummer 5 fährt auf den Nordhöhen
Rundschau_Fuchs_19.09.26_Wind in den Haaren_Mit der Rikscha durch Vohwinkel
WDR/Lokalzeit Bergisches Land, Beitrag von Anke Spiess vom 09.05.2025:






























































































