Bauen ohne Grenzen im Nachbarschaftsheim
In der ersten Osterferienwoche verwandelte sich das Nachbarschaftsheim in die wohl größte Baustelle Deutschlands – zumindest aus Sicht der jüngsten Baumeisterinnen und Baumeister. Insgesamt 236 Kinder erschufen mit viel Fantasie und Kreativität eine beeindruckende, farbenfrohe Stadt aus Klemmbausteinen.
Mit großer Begeisterung entstanden zahlreiche individuelle Bauprojekte: von liebevoll gestalteten Traumhäusern über imposante Hochhäuser bis hin zu detailreichen Wasserlandschaften und einer eigenen Bahnstrecke. Auch eine Schwebebahn durfte nicht fehlen. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt. „Am besten finde ich, dass ich hier mit meiner Freundin zusammen bauen kann und wir gemeinsam helfen, die Stadt weiterzuentwickeln“, berichtet die junge Teilnehmerin Dana.
Ob allein oder in kleinen Gruppen – überall wurde geplant, gebaut und erweitert. Am Vormittag nahmen angemeldete Gruppen an der mittlerweile dritten Aktion von „Bauen ohne Grenzen“ teil. Am Nachmittag öffneten sich die Türen für Familien: Kinder konnten in Begleitung eines Erwachsenen vorbeikommen und mitbauen – ein kostenloses Angebot, das rege genutzt wurde.
Ein besonderes Highlight war das „Richtfest“: Jedes fertiggestellte Bauwerk wurde mit dem Läuten einer Glocke gefeiert. „Dann wussten alle, dass die Stadt wieder ein Stück gewachsen ist. Das finde ich richtig cool!“, erklärt der siebenjährige David begeistert.
Ein großer Dank gilt den zahlreichen Spenderinnen und Spendern, die das Nachbarschaftsheim mit bunten Steinen und Sets unterstützt haben. Maßgeblich ermöglicht und gefördert wurde die Aktion zudem durch den Lions Club Bergischer Löwe Wuppertal.
Aufgrund der großen Resonanz und der vielen positiven Rückmeldungen steht jetzt bereits fest: „Bauen ohne Grenzen“ wird fortgesetzt. Eine Neuauflage in den kommenden Herbstferien ist bereits in Planung.
Zum Abschluss der erfolgreichen Bauwoche wurde die fertige Stadt feierlich eröffnet. Als Erinnerung erhielten alle kleinen und großen Teilnehmenden einen bunten „Naba“-Klemmbaustein. „Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Bautage“, erzählt Sascha, der bereits an allen bisherigen Aktionen teilgenommen hat.











